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Autor von freigelaufen

Dirk Naumann

Autorenporträt Dirk Naumann

Dirk Naumann ist 3.600 Kilometer zu Fuß durch Europa gegangen. In freigelaufen erzählt er von dieser Reise und von der Erfahrung, wie sich der Blick auf das eigene Leben verändert.

Zur Person

Dirk Naumann, geboren und aufgewachsen in Torgau / Sachsen, lebt nach Stationen in Düsseldorf, Berlin und Monaco heute in München. Im Jahr 2020 brach er während der Pandemie zu einer ungeplanten Pilgerreise durch Westeuropa auf. Ohne Wandererfahrung und ohne zu wissen, wohin ihn der Weg führen würde, legte er in sechs Monaten mehr als 3.600 Kilometer durch Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zurück. Aus den Aufzeichnungen dieser Reise entstand „freigelaufen“. Darin verbindet er persönliche Erfahrungen und feine Beobachtungen des Unterwegsseins mit kulturellen und historischen Hintergründen. Dirk Naumann schreibt über Aufbruch, Wandel und den Mut, dem eigenen Weg zu folgen – leise, atmosphärisch und mit einem Blick für jene Begegnungen und Beobachtungen, aus denen größere Gedanken entstehen. „freigelaufen“ ist sein erstes Buch.

Warum dieses Buch entstanden ist

„freigelaufen“ entstand aus dem Wunsch, eine außergewöhnliche Reise nicht nur festzuhalten, sondern zu verstehen, was sie verändert hatte. Nach einer beruflichen und persönlichen Zäsur brach ich während der Pandemie zu einem Weg auf, dessen Ziel ich selbst noch nicht kannte. Aus einigen geplanten Wochen wurden sechs Monate und 3.600 Kilometer durch vier Länder. Doch dieses Buch erzählt weder von Rekorden noch von einer sportlichen Leistung. Es erzählt davon, was geschehen kann, wenn vertraute Sicherheiten wegbrechen und man dennoch den ersten Schritt wagt. Ich wollte die Landschaften, Begegnungen und stillen Momente bewahren, die meinen Blick auf Europa, auf andere Menschen und auf das eigene Leben verändert haben. Diese Reise war für mich auch der Versuch, nach einem Bruch wieder Vertrauen zu fassen – in das Leben, in die Menschen und in den nächsten Schritt. Aus dieser persönlichen Erfahrung ist ein Buch entstanden, das einen offenen Gedanken weitergeben möchte: Ein Weg muss nicht von Anfang an feststehen, um der richtige sein zu können. „freigelaufen“ erzählt deshalb nicht davon, wie weit ein Mensch gehen kann, sondern davon, was sich verändert, wenn er überhaupt losgeht. Es ist eine Einladung, der eigenen Wahrnehmung zu vertrauen und offen zu bleiben für das, was unterwegs geschieht. Denn wer aufbricht, ohne das Ende zu kennen, entdeckt manchmal mehr als ein neues Ziel: eine andere Sicht auf die Welt – und vielleicht auch auf sich selbst.

Bilder der Reise

Für Medien und Veranstalter

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